Neue Landesfachstelle in Hessen soll Menschen mit Demenz unterstützen

Wiesbaden – Die hessische Landesregierung hat eine Landesfachstelle für Menschen mit Demenz eingerichtet. Sie soll Betroffene und ihre Angehörigen besser unterstützen sowie bestehende Angebote und Fachwissen bündeln. Das teilte das hessische Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege (Hessen Familie) mit.
„Demenz verändert nicht nur das Leben der Betroffenen, sondern auch den Alltag ihrer Familien. Gerade Angehörige übernehmen oft über Jahre große Verantwortung. Sie brauchen verlässliche Informationen, Beratung und konkrete Entlastung“, erklärte Gesundheitsministerin Diana Stolz (CDU) wenige Tage vor dem Welt-Alzheimertag am 21. September bei einer Infoveranstaltung.
Die neue Landesfachstelle soll unter anderem Informationen und Unterstützungsmöglichkeiten besser zugänglich machen. Gesundheitsministerin Stolz überreichte heute dafür einen Förderbescheid von mehr als 420.000 Euro an die Diakonie Hessen und die Alzheimer Gesellschaft Hessen als Träger der Fachstelle. In Hessen gibt es schätzungsweise rund 125.000 Menschen über 65 Jahren mit Demenz.
Die Landesfachstelle ist den Angaben des Ministeriums zufolge ein Baustein der hessischen Demenzstrategie, die die Landesregierung im März 2026 beschlossen hatte. Sie soll dazu beitragen, die darin festgelegten Ziele Schritt für Schritt umzusetzen.
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