Vermischtes

Neues Laborzentrum in Halle soll Sachsen-Anhalt krisenfester machen

  • Freitag, 27. Februar 2026
/picture alliance, Heiko Rebsch
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Halle – Sachsen-Anhalt will mit einem neuen Pandemieresilienz-Zentrum in Halle besser auf Krisen vorbereitet sein. Mit der Investition wappne sich das Land gegen Pandemien und ähnliche Notlagen, sagte Sachsen-Anhalts Wissenschaftsminister Armin Willingmann (SPD).

Für das Zentrum wurde nun der Spatenstich gesetzt. Es soll voraussichtlich Ende 2029 in Betrieb genommen werden. Das Zentrum entsteht am Standort des Universitätsklinikums Halle. Der Bau wird mit 38,7 Millionen Euro aus dem Coronasondervermögen des Landes finanziert.

In den nächsten Jahren sollen damit zusätzliche Laborkapazitäten für Diagnostik und Analysen entstehen, „die im Ernstfall schnell aktiviert werden können“, erklärte Willingmann. Während der Coronapandemie hatte sich laut dem Ministerium gezeigt, dass es in Sachsen-Anhalt nur geringe Kapazitäten für Labordiagnostik gibt.

Das neue Zentrum soll mehrere unterirdische und oberirdische Geschosse sowie ein Technikgeschoss haben. Genutzt werden können den Angaben nach in Zukunft über 2.255 Quadratmeter. Der Bau sei so geplant worden, dass das Zentrum flexibel genutzt werden kann, erklärte das Universitätsklinikum Halle.

Platz finden sollen in dem Gebäude auch mehrere Bereiche der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, unter anderem Teile der Labormedizin, die Infektiologie und Hygiene sowie das Institut für Medizinische Mikrobiologie und Virologie. In Zukunft sollen in dem Zentrum dann Analysen in großer Menge und kurzer Zeit bewältigt werden können, hieß es.

dpa

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