Nordrhein: Hausärzteverband zieht positive Bilanz
Köln – Der Hausärzteverband Nordrhein hat für das ablaufende Jahr eine positive Bilanz gezogen. Vor allem die Hausarztzentrierte Versorgung (HZV) sei weiter auf Erfolgskurs, so der Verband. Demnach konnten die an der HZV teilnehmenden Praxen ihre GKV-Jahresumsätze erneut steigern.
Laut Hausärzteverband Nordrhein erzielten sie deutlich höhere Umsätze als Praxen, die nicht an der HZV teilnahmen. So lag der HZV-Umsatz einer Hausarztpraxis in Nordrhein ausgehend vom Jahresumsatz 2011 (Index 1) 2016 bei 1,22. Ohne HZV betrug dieser Wert 1,067. „Das ist das Ergebnis der direkt mit den gesetzlichen Krankenkassen ausgehandelten Regelungen, die Mitglieder des Hausärzteverbandes profitieren von einem praxisnahen System mit einem fairen Vergütungsrahmen“, sagte Verbandsvorsitzender Dirk Mecking.
Darüber hinaus seien wichtige Themen wie Notdienstreform, hausärztlicher Einsatz für Flüchtlinge, Aufnahme eines Mentorenprogramms zur Unterstützung von Hausärzten bei der Niederlassung und angemessene Vergütungsregelungen innerhalb des Verbandes und nach außen mit den politisch Verantwortlichen diskutiert worden.
Diskutieren Sie mit
Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.
Diskutieren Sie mit: