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Nordrhein-Westfalen erhöht die Landarztquote

  • Donnerstag, 16. Juli 2026
/WavebreakMediaMicro, stock.adobe.com
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Düsseldorf – In Nordrhein-Westfalen (NRW) soll ab dem Wintersemester 2026/27 ein größerer Teil der insgesamt 2.750 Studienplätze für Humanmedizin für die Landarztquote zur Verfügung stehen. Konkret steigt der Anteil dieser Studienplätze an den Universitäten in staatlicher Trägerschaft von bislang 7,8 auf 8,8 Prozent.

Im kommenden Studienjahr können insgesamt 227 Studienplätze im Rahmen der Landarztquote vergeben werden. Diese Studienplätze sind für Bewerberinnen und Bewerber reserviert, die sich bereit erklären, nach Abschluss der Weiterbildung zehn Jahre lang in einer unterversorgten oder von Unterversorgung bedrohten Region hausärztlich tätig zu werden.

„Das Modell ist bei uns fest etabliert und hat sich bewährt“, sagte NRWs Gesundheits- und Sozialminister Josef Laumann (CDU). Mehr als 1.100 künftige Hausärztinnen und Hausärzte seien aktuell in der Landarztquote verpflichtet, die ersten hätten bereits ihr Studium abgeschlossen und befänden sich in ihrer Weiterbildung zum Facharzt beziehungsweise zur Fachärztin.

„Ich freue mich, dass es gelungen ist, die Zahl der Studienplätze für die Landarztquote zu erhöhen, denn die Absolventinnen und Absolventen werden künftig vor allem in einigen ländlichen Regionen und kleineren Kommunen dringend für die hausärztliche Versorgung gebraucht“, so Laumann. 

Die Bewerbung und Auswahl für einen Studienplatz im Rahmen der Landarztquote erfolgt über das Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz. Im Auswahlverfahren werden neben der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung und dem Ergebnis des „Tests für Medizinische Studiengänge“ einschlägige berufliche Erfahrungen im Gesundheitswesen berücksichtigt sowie Ergebnisse eines Auswahlgesprächs, bei dem insbesondere soziale und empathische Kompetenzen im Vordergrund stehen.

hil

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