Novartis zeigt sich zuversichtlich

Basel – Gute Absatzzahlen wichtiger Produkte lassen die Ambitionen des Pharmakonzerns Novartis für das laufende Jahr steigen. Die Schweizer zeigten sich heute für die Umsatzentwicklung etwas optimistischer. Hohe Kosten für den Konzernumbau belasteten jedoch die Ergebnisse. Novartis kündigte zudem an, sein Geschäft mit Arzneimitteln durch die Übernahme der US-Firma Endocyte für 2,1 Milliarden Dollar ausbauen zu wollen.
2018 traut sich Novartis nun zu, seine Umsätze im mittleren einstelligen Prozentbereich steigern zu können. Vorher hatte der Konzern noch ein niedriges bis mittleres einstelliges Plus anvisiert. An seiner Ergebnisprognose hält der Konzern weiter fest: Für das operative Kernergebnis, aus dem Abschreibungen, Zu- und Verkäufe sowie andere Sonderfaktoren herausgerechnet sind, wird ein Anstieg im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich erwartet.
Zu den wichtigen produkten zählen vor allem zwei Hoffnungsträger: Das Schuppenflechtemittel Cosentyx kam – gerechnet zu konstanten Wechselkursen – auf ein Umsatzplus von 37 Prozent. Die Erlöse mit dem Herzmittel Entresto konnte Novartis sogar mehr als verdoppeln. Im Gesamtkonzern stiegen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent auf 12,8 Milliarden Dollar.
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