Nur zehn Prozent der Kinder und Jugendlichen mit Grunderkrankung gegen Influenza geimpft

Berlin – Nur etwa 10 % der Kinder und Jugendlichen mit impfrelevanter Grunderkrankung waren in den vergangenen Jahren gegen Influenza geimpft. Das zeigt eine Auswertung von Abrechnungsdaten der Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) über den Zeitraum von 2014/15 bis 2024/25, die im Epidemiologischen Bulletin des Robert-Koch-Instituts (RKI) erschienen ist (2026; DOI: 10.25646/14439).
„Die Influenzaimpfquoten bei Kindern und Jugendlichen mit Grunderkrankung in Deutschland sind deutlich zu niedrig“, schreiben die Forschenden. Eine stärkere Sensibilisierung von Ärztinnen und Ärzten könnte dem Forschungsteam zufolge einen wichtigen Beitrag zur Prävention schwerer Influenzakrankheitsverläufe leisten.
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