Parkinson führt zu Milliardenkosten in Europa

Duisburg/Essen – Die Parkinson-Krankheit verursacht in Europa enorme gesellschaftliche Kosten: Allein im Jahr 2019 beliefen sie sich auf 22,8 Milliarden Euro. Auf das Preisniveau von 2025 hochgerechnet entspricht das einer aktuellen, in Movement Disorders publizierten Studie zufolge 28,8 Milliarden Euro (2026; DOI: 10.1002/mds.70491).
Angesichts der wachsenden Zahl von Menschen mit Parkinson dürfte die Belastung für Gesundheits- und Sozialsysteme in den kommenden Jahren weiter zunehmen, warnen Forschende um Luisa Welter von der Universität Duisburg-Essen. Es bräuchte daher unter anderem dringend krankheitsmodifizierende Therapien und präventive Strategien.
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