Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakarzinom können von individueller Strahlentherapie profitieren

Bad Homburg – Stark vorbehandelte Patienten mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom (mCRPC) könnten von einer individualisierten Radioligandentherapie profitieren, bei der eine Form des Isotops Lutetium-177 über das Prostata-spezifische Membranantigen (PSMA) in die Krebszelle eingeschleust wird.
Das berichtet eine Arbeitsgruppe um Samer Ezziddin, Direktor der Klinik für Nuklearmedizin am Universitätsklinikum des Saarlandes (European Journal of Nuclear Medicine and Molecular Imaging 2026; DOI: 10.1007/s00259-026-08037-4). Die Untersuchung konzentrierte sich auf stark vorbehandelte Patienten nach einer Taxantherapie, zum Beispiel mit dem Wirkstoff Docetaxel.
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