Politik

Pflege: Bessere Qualität, bekanntere Pflegestützpunkte

  • Mittwoch, 28. Dezember 2016

Berlin/Potsdam – Die Pflege erfährt im kommenden Jahr zahlreiche Neuerungen. In Ber­lin und Brandenburg kündigten die Gesundheits- und Sozialministerien heute an, sich des The­mas weiter anzunehmen.

Berlins neue Gesundheitssenatorin Dilek Kolat (SPD) will die Qualität der Pflege in der Hauptstadt verbessern. „Dazu gehören verschiedene Maßnahmen, auch die Be­zah­­lung“, sagte Kolat im Inforadio des RBB. Die Qualität der Ausbildung in den Pfle­geberu­fen soll zudem durch einen Fonds abge­si­chert werden, der durch eine Umla­ge aller Pfle­ge­ein­rich­tungen finanziert werden soll, hieß es.

Viele Punkte des zum Jahreswechsel in Kraft tretenden neuen Pflegestärkungsgesetzes sind aber laut Kolat in Berlin bereits umgesetzt. So gebe es flächendeckend 35 Pflege­stützpunkte zur unabhängigen Beratung von Betroffenen und deren Verwandten.

Brandenburgs Sozialministerin Diana Golze (Linke) will die Pflegestützpunkte als Anlauf­stell­en für Betroffene und ihre Angehörigen bekannter machen. Kostenlos gebe es dort Be­ratungen zu allen Fragen rund um die ab 1. Januar geltenden neuen Pflegegrade, be­tonte Golze in Potsdam. Viele Menschen wüssten nicht, dass es in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt mindestens einen Stützpunkt gebe. Die Mitarbeiter kennen sich nach den Angaben rechtlich aus und informieren über Angebote in der Region.

dpa

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