Pflege: Bessere Qualität, bekanntere Pflegestützpunkte
Berlin/Potsdam – Die Pflege erfährt im kommenden Jahr zahlreiche Neuerungen. In Berlin und Brandenburg kündigten die Gesundheits- und Sozialministerien heute an, sich des Themas weiter anzunehmen.
Berlins neue Gesundheitssenatorin Dilek Kolat (SPD) will die Qualität der Pflege in der Hauptstadt verbessern. „Dazu gehören verschiedene Maßnahmen, auch die Bezahlung“, sagte Kolat im Inforadio des RBB. Die Qualität der Ausbildung in den Pflegeberufen soll zudem durch einen Fonds abgesichert werden, der durch eine Umlage aller Pflegeeinrichtungen finanziert werden soll, hieß es.
Viele Punkte des zum Jahreswechsel in Kraft tretenden neuen Pflegestärkungsgesetzes sind aber laut Kolat in Berlin bereits umgesetzt. So gebe es flächendeckend 35 Pflegestützpunkte zur unabhängigen Beratung von Betroffenen und deren Verwandten.
Brandenburgs Sozialministerin Diana Golze (Linke) will die Pflegestützpunkte als Anlaufstellen für Betroffene und ihre Angehörigen bekannter machen. Kostenlos gebe es dort Beratungen zu allen Fragen rund um die ab 1. Januar geltenden neuen Pflegegrade, betonte Golze in Potsdam. Viele Menschen wüssten nicht, dass es in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt mindestens einen Stützpunkt gebe. Die Mitarbeiter kennen sich nach den Angaben rechtlich aus und informieren über Angebote in der Region.
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