Plastikemissionen: Verdopplung von Gesundheitsschäden bis 2040 möglich

London – Die gesundheitsschädigenden Effekte durch Emissionen aus dem Plastiklebenszyklus – Rohstoffgewinnung, Herstellung, Transport, Recycling und Entsorgung – werden sich laut einer in The Lancet Planetary Health veröffentlichten Studie von 2016 bis 2040 verdoppeln (2026; DOI: 10.1016/j.lanplh.2025.101406). Um die Risiken wirksam zu begrenzen, seien tiefgreifende Einschnitte in der Primärproduktion unerlässlich, schreiben Forschende um Megan Deeney von der London School of Hygiene & Tropical Medicine.
Sie erachten es zudem als notwendig, die vielfältigen Funktionen von Kunststoffen über alle Sektoren hinweg zu bewerten und zugleich die gesundheitlichen Folgen ihrer Nutzung zu berücksichtigen – von chemischen Zusatzstoffen bis hin zu Mikro- und Nanoplastik. Verbindliche Transparenz- und Berichtspflichten seien dafür die Voraussetzung, ebenso wie eine global abgestimmte Politik.
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