PMOS erhöht Herz-Kreislauf-Risiko offenbar über klassische Risikofaktoren hinaus

Rochester – Frauen mit polyendokrinem metabolischem Ovarialsyndrom (PMOS; früher polyzystisches Ovarialsyndrom, PCOS) entwickeln deutlich häufiger atherosklerotische kardiovaskuläre Erkrankungen (ASCVD) als Frauen ohne PMOS. Darauf deutet eine retrospektive Kohortenstudie in The Lancet Obstetrics, Gynaecology, & Women's Health hin (2026; DOI: 10.1016/S3050-5038(26)00090-7).
„Frauen mit PMOS weisen in den reproduktiven Jahren eine hohe Prävalenz kardiovaskulärer Risikofaktoren auf. Wir untersuchten, ob PMOS unabhängig von den traditionellen kardiovaskulären Risikofaktoren auch mit einem erhöhten Risiko für atherosklerotische kardiovaskuläre Erkrankungen verbunden ist“, schreiben die Forschenden um Snigdha Alur-Gupta vom Department of Obstetrics and Gynecology der University of Rochester.
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