Qualifizierte Transplantationsbeauftragte sollen Vertrauen in die Organspende festigen
München – Vor dem Hintergrund „besorgniserregend“ geringer Organspenden hat die bayerische Landesärztekammer (BLÄK) für einen qualifizierten Umgang mit dem Thema geworben. Den Weg dorthin soll künftig das überarbeitete bundeseinheitliche Curriculum für Transplantationsbeauftragte ebnen. „Es wird dazu beitragen, flächendeckend hochqualifizierte Transplantationsbeauftragte zu etablieren und so Organspende und Transplantationsmedizin nachhaltig zu stärken, betonte BLÄK-Präsident Max Kaplan anlässlich der 15. Jahrestagung der Transplantationsbeauftragten in Bayern.
Dazu sei eine interdisziplinäre Vermittlung fundierter Fach- und Führungskompetenzen unerlässlich. „Transplantationsbeauftragte müssen über fachliche Fertigkeiten hinaus auch über besondere Kenntnisse in Fragen der Kommunikation, der Organisation, der Administration und der Qualitätssicherung sowie über spezifische ethische und juristische Belange verfügen“, unterstrich Kaplan. Dementsprechend müsse das Fortbildungscurriculum auch im Hinblick auf die Ausbildungszeit verhältnismäßig sein.
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