Rentenversicherung legt Rehazentren zusammen

Bad Homburg/Bad Nauheim – Die Deutsche Rentenversicherung Bund baut ihre Rehakliniken in Hessen um. Die Reha-Zentren Bad Homburg und Bad Nauheim sollen zusammengelegt werden. Künftig soll nur noch Onkologie und Psychosomatik angeboten werden. Das hat der Vorstand der Deutschen Rentenversicherung Bund beschlossen.
In Bad Nauheim soll ein neues Klinikgebäude mit 220 Betten gebaut werden, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Der Bau werde frühestens 2033 fertig – bis zur Fertigstellung bleibe der Standort Bad Homburg erhalten. Dort wird aktuell neben onkologischer und psychosomatischer Reha auch Reha für Hämatologie und Gynäkologie angeboten.
Die derzeitigen Gebäude der Klinik Wingertsberg in Bad Homburg und der Klinik Wetterau in Bad Nauheim sollen dem vollständigen Umzug in den Neubau verkauft werden. Die Deutsche Rentenversicherung Bund betreibt deutschlandweit 21 Rehakliniken, Bad Homburg und Bad Nauheim sind die beiden einzigen Standorte in Hessen.
Dazu kommen fünf Rehakliniken der Deutschen Rentenversicherung Hessen: in Lindenfels (Kreis Bergstraße), Bad Schwalbach, Bad Sooden-Allendorf und Marburg, sowie eine weitere in Bad Nauheim, das Rehabilitationszentrum am Sprudelhof, das auf Kardiologie und Psychosomatik spezialisiert ist.
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