Rheinland-Pfalz: Gesundheitsberichterstattung in neuer Form

Mainz – Eine neue Datenplattform zur Gesundheitsberichterstattung haben das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz und das Statistische Landesamtes vorgestellt.
„Zahlen, Daten und Fakten werden gebündelt, systematisch aufbereitet und verständlich zugänglich gemacht. Damit schaffen wir mehr Transparenz und eine solide empirische Grundlage für zielgerichtetes Handeln und fundierte Entscheidungen im Gesundheitswesen“, sagte Clemens Hoch (SPD), Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit in Rheinland-Pfalz.
Die neu gestaltete Gesundheitsberichterstattung des Landes gibt Aufschluss über den Gesundheitszustand der rheinland-pfälzischen Bevölkerung, die Inanspruchnahme von Leistungen und die Versorgungsstrukturen im Gesundheitswesen.
Es zeigt sich zum Beispiel: Im Jahr 2024 wurden aufgrund einer Diabetes-mellitus-Diagnose fast doppelt so viele Männer wie Frauen stationär behandelt. Ein ähnlich deutliches Geschlechterverhältnis zeigte sich bei Lebererkrankungen: Hier entfielen 61 Prozent der stationären Behandlungen auf Männer und 39 Prozent auf Frauen.
Das vom Gesundheitsministerium gemeinsam mit dem Statistischen Landesamt Rheinland-Pfalz entwickelte Angebot umfasst Dashboards, Tabellen und Texten zu den Themenclustern Demografie, Gesundheitszustand, Umwelt, Einrichtungen des Gesundheitswesens, Leistungen sowie Gesundheitspersonal.
„Unsere neue Datenplattform ist das ideale Instrument, um eine Vielzahl von Fakten auf einfache Weise zugänglich zu machen“, erklärt Marco Ludwig, Präsident des Statistischen Landesamtes. Sie diene damit als bedeutsame Grundlage für die kommunale und landesbezogene Gesundheitsplanung.
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