Politik

Rheinland-Pfalz richtet Impfprogramm für Flüchtlinge ein

  • Freitag, 30. Oktober 2015

Mainz – Ein Impfprogramm für Flüchtlinge, das sich in Trier bewährt hat, will die rheinland-pfälzische Landesregierung jetzt an allen Erstaufnahmeeinrichtungen einrichten.

Das sogenannte Medeus-Programm bietet die von der ständigen Impfkommission des Robert Koch-Instituts empfohlene Impfungen, darunter Polio, Diphterie, Masern-Mumps-Röteln, Windpocken, Keuchhusten, sowie die Grippeschutzimpfung für besonders schutzwürdige Gruppen wie Schwangere und chronisch Kranke.

Unterstützt wird das Angebot durch freiwillige Ärzte, die sich auf einen Aufruf der Landesärztekammer gemeldet haben. „Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass das Impfangebot sehr gut angenommen wird, vor allem wenn muttersprachliche Ärzte beziehungsweise Dolmetscher vor Ort sind“, hieß es aus dem rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium. Impfstoffe seien an allen Standorten vorhanden.

Finanziert wird das Programm vom rheinland-pfälzischen Integrationsministerium. Es weist daraufhin, dass der Anspruch auf einen vollständigen Impfschutz auch nach Verlegung in die Kommunen fortbestehe, welche die Umsetzung selbstständig sicherstellen sollen. 

hil

Diskutieren Sie mit:

Diskutieren Sie mit

Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.

Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.

Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Artikel.

Newsletter-Anmeldung

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes.

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterherzurennen: Newsletter Tagesaktuelle Nachrichten

Zur Anmeldung