Vermischtes

RKI registriert 65.371 Coronaneuinfektionen

  • Donnerstag, 18. November 2021
/dpa, Christian Charisius
/dpa, Christian Charisius

Berlin – Die Zahl der Coronaneuinfektionen ist stark angestiegen und hat erstmals in der Corona­pande­mie den Wert von 60.000 überschritten. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem Robert-Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages den Höchstwert von 65.371 Coronaneuinfektionen. Vor exakt einer Woche waren erstmals mehr 50.000 Neuinfektionen pro Tag gezählt worden.

Die Zahl der registrierten Neuinfektionen schwankt innerhalb des Wochenverlaufes stark. Die 7-Tage Inzidenz gab das RKI mit 336,9 an – ebenfalls ein Höchststand. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 319,5 gelegen, vor einer Woche bei 249,1 (Vormonat: 74,4) gelegen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 3.53 Uhr wiedergeben.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 264 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 235 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 5.195.321 nachge­wie­sene Infektionen mit SARS-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Coronapatienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen – den für eine mögliche Verschärfung der Coronabeschränkungen wichtigsten Parameter – gab das RKI heute mit 5,30 an (gestern: 5,15).

Bei dem Indikator muss berücksichtigt werden, dass Krankenhausaufnahmen teils mit Verzug gemeldet werden. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitali­sierungsinzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4.564.200 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteili­gung einer nachgewiesenen Infektion mit SARS-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 98.538.

An den Schulen in Deutschland gab es nach aktuellen Zahlen der Kultusministerkonferenz (KMK) zuletzt rund 45.500 bekannte Coronafälle bei Schülern. Darüber hinaus waren in der vergangenen Woche knapp 87.000 von zehn Millionen Schülern in Quarantäne. Das geht aus der regelmäßigen Statistik der KMK zur Coronasituation an den Schulen hervor.

In der Vorwoche waren 23.000 Corona- und 54.000 Quarantänefälle gemeldet worden. Ferienbedingt lagen da allerdings keine Zahlen zu rund 1,5 Millionen Schülern und 138.000 Lehrkräften aus Baden-Württemberg vor, die in der aktuellen Statistik enthalten sind.

Grundlage sind Rückmeldungen aus den Bundesländern aus knapp 28.000 allgemeinbildenden Schulen und Berufsschulen mit knapp zehn Millionen Schülern. Insgesamt gibt es in Deutschland rund elf Millio­nen Schülerinnen und Schüler an rund 40.000 Schulen und Berufsschulen.

Die Statistik weist außerdem 3.600 Coronafälle bei Lehrkräften aus und zusätzlich rund 2.100 Quarantä­nef­älle. Zugrunde liegen hier Angaben zu 878.000 Lehrkräften. In der Vorwoche waren 1.800 Corona- und rund 1.100 Quarantänefälle bei Lehrkräften gemeldet worden.

dpa

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