RSA-Abschaltung: Alte Heilberufsausweise demnächst nicht mehr nutzbar

Berlin – Am 14. August werden im Rahmen der Umstellung der Verschlüsselungsmethodik innerhalb der Telematikinfrastruktur (TI) die Heilberufsausweise (HBA) mit dem Verschlüsselungsalgorithmus RSA deaktiviert. Darauf wies heute die Gematik hin.
Konkret werden zu diesem Stichtag die betroffenen HBA aus der sogenannten TSL (Trust Service Status List) – einer zentralen Vertrauensliste, welche die gültigen digitalen Zertifikate, Adressen und Statusinformationen enthält – entfernt. Ab diesem Zeitpunkt können nur noch HBA der neueren Generation verwendet werden.
Mit einem RSA-basierten HBA ist eine Teilnahme an der TI dann nicht mehr möglich, wie die Gematik betont. Praxen sollten deshalb rechtzeitig prüfen, ob noch RSA-basierte HBA im Einsatz sind und gegebenenfalls die notwendigen Umstellungen veranlassen.
Die HBA der Nachfolgegeneration 2.1 verfügen über den Verschlüsselungsalgorithmus ECC (Elliptic Curve Cryptography) – auf den notwendigen Austausch weist unter anderem die Bundesärztekammer (BÄK) seit längerem hin.
Deutsches Ärzteblatt bei Google bevorzugen
Wenn Sie Deutsches Ärzteblatt als bevorzugte Quelle festlegen, können Inhalte von uns in Ihren Google-Ergebnissen sichtbarer erscheinen.
Jetzt bei Google bevorzugenDiskutieren Sie mit
Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.
Diskutieren Sie mit:
1