KV Bremen macht Vorschläge zur Rettung der ambulanten Versorgung

Bremen – Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Bremen hat ein Zukunftspapier veröffentlicht, das Antworten auf die Herausforderungen in der ambulanten medizinischen Versorgung in Bremen und Bremerhaven geben soll.
Das Papier basiert auf der Ende des vergangenen Jahres veröffentlichten „Bremer Erklärung zur Lage der ärztlichen und psychotherapeutischen Praxen“.
Das Zukunftspapier beinhaltet verschiedene Maßnahmen, die Praxen entlasten sollen. Dazu gehören etwa die Einführung einer „Qualifizierten Überweisung” für komplexkranke Menschen sowie die Schaffung niederschwelliger Zugänge zu nicht medizinischen und sozialen Angeboten.
Zudem werden eine verstärkte Ausbildungsförderung und Qualifizierung von Medizinischen Fachangestellten sowie kommunale und landesweite Starthilfen für neue Praxen im Land Bremen gefordert.
„Es ist notwendig, alle Akteure in die Verantwortung zu nehmen und gemeinsam Maßnahmen zu ergreifen, um die Attraktivität der Praxisstandorte Bremen und Bremerhaven zu erhöhen“, sagten die KV-Vorstände Bernhard Rochell und Peter Kurt Josenhans. Dies gelte umso mehr, da sich die Region im zunehmenden Wettbewerb mit anderen Bundesländern um Ärzte und Psychotherapeuten befinde.
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