Hohe Fluorid-Konzentration im Trinkwasser von Schwangeren könnte kognitive Entwicklung der Kinder bremsen

New York – Die Fluoridierung des Trinkwassers, die Kinder in den USA und anderswo vor Karies schützen soll, könnte negative Folgen für deren kognitive Entwicklung haben. In einer US-Kohortenstudie erzielten Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft höheren Fluoridkonzentrationen im Trinkwasser ausgesetzt waren, schlechtere Ergebnisse in Tests zur sogenannten fluiden Intelligenz. Die Ergebnisse wurden im American Journal of Epidemiology (2026; DOI: 10.1093/aje/kwag186) publiziert.
In weltweit 26 Ländern wird dem Trinkwasser absichtlich Fluorid zugefügt. Dies sind vor allem angelsächsische Länder wie die USA, Großbritannien, Irland und Australien, aber auch einige Länder in Südamerika und Asien haben die Praxis übernommen. Deutschland, Österreich und die meisten europäischen Länder gehören nicht dazu.
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