Radikale Prostatektomie zusätzlich zur Systemtherapie könnte krebsspezifische Sterblichkeit senken

Hamburg – Bei Menschen mit oligometastasiertem Prostatakarzinom könnte eine radikale Prostatektomie (RP) zusätzlich zur bestmöglichen systemischen Therapie die krebsspezifische Mortalität senken. Das berichtet eine internationale Arbeitsgruppe nach Ergebnissen der randomisierten RAMPP-Studie im Fachmagazin European Urology (2026; DOI: 10.1016/j.eururo.2025.09.4144).
Der Nutzen einer Bestrahlung der Prostata beim oligometastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinom ist laut dem Forschungsteam belegt. Die Rolle der RP als alternative lokale Behandlung sei dagegen nicht ausreichend definiert. Dennoch werde die RP aufgrund retrospektiver Analysen und weiterer Daten an vielen Zentren bei ausgewählten Patienten mit oligometastasiertem Prostatakarzinom eingesetzt. Die Arbeitsgruppe untersuchte daher, ob die zusätzliche RP zur bestmöglichen systemischen Therapie die krebsspezifische 5-Jahres-Mortalität reduziert.
Zum Weiterlesen anmelden
Liebe Leserinnen und Leser,
dieser Beitrag ist nur für eingeloggte Benutzer sichtbar.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich neu.
Mit der kostenlosen Registrierung profitieren Sie von folgenden Vorteilen:
Exklusive Inhalte lesen
Erhalten Sie Zugriff auf nicht öffentliche Inhalte
Deutsches Ärzteblatt bei Google bevorzugen
Wenn Sie Deutsches Ärzteblatt als bevorzugte Quelle festlegen, können Inhalte von uns in Ihren Google-Ergebnissen sichtbarer erscheinen.
Jetzt bei Google bevorzugenDiskutieren Sie mit
Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.
Diskutieren Sie mit: