Vermischtes

Pflegedienst soll AOK betrogen haben

  • Donnerstag, 13. März 2025
/Andrey Popov, stock.adobe.com
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Nürnberg – Ein Nürnberger Pflegedienst soll über Jahre hinweg die AOK mit falschen Abrechnungen betrogen haben. Ein Mitinhaber des Pflegedienstes und ein leitender Mitarbeiter seien nun in Untersuchungshaft genommen worden, teilte die Zentralstelle zur Bekämpfung von Kriminalität im Gesundheitswesen (ZKG) bei der Generalstaatsanwaltschaft Nürnberg mit. 

Die beiden Männer im Alter von 35 und 36 Jahren hätten versucht, Zeugen zu beeinflussen und diese zu falschen Aussagen zu bewegen.

Deshalb habe die Ermittlungsbehörde Haftbefehle wegen Flucht- und Verdunkelungsgefahr beantragt. Ein Ermittlungsrichter habe dem stattgegeben. 

Die AOK Bayern hatte Anzeige erstattet, auch einen anonymen Hinweis hatte es gegeben. Demnach sollen die Männer Leistungen abgerechnet haben, die nicht stattgefunden hatten oder die nicht abrechenbar waren. Die Ermittler werfen dem Duo gewerbsmäßigen Bandenbetrug in mindestens 49 Fällen vor. Der Krankenkasse soll sein Schaden von mindestens 116.000 Euro entstanden sein.

dpa

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