Sachsen-Anhalt: Pflegeprojekt soll Angebotslücken identifizieren

Magdeburg – Damit pflegebedürftige Menschen in Sachsen-Anhalt in Zukunft besser versorgt werden können, soll ein Modellprojekt unter anderem Angebotslücken in Stadtteilen identifizieren.
In dem Modellprojekt schließen sich nach Angaben des Sozialministeriums (MS) erstmals die kreisfreien Städte Magdeburg, Halle und Dessau-Roßlau zusammen, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln.
„Bereits jetzt werden über 70 Prozent der über 200.000 Pflegebedürftigen in Sachsen-Anhalt in ihrem häuslichen Umfeld betreut“, sagte Sozial- und Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD). Das Projekt solle zu einer besseren pflegerischen Versorgung beitragen, damit mehr Pflegebedürftige in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können.
Unter anderem geht es um Unterstützungsangebote für Menschen mit Pflegegrad oder Mobilitätseinschränkungen. In Dessau-Roßlau werden ehrenamtliche Senioren-, Demenz- und Alltagsbegleiter ausgebildet. Das Projekt wird mit rund zwei Millionen Euro gefördert.
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