Spezielles PET-CT könnte Biopsien bei Verdacht auf Prostatakrebs vermeiden

Melbourne – Ein kombiniertes Verfahren von Positronenemissionstomografie (PET) und Computertomografie (CT) könnte Biopsien bei Verdacht auf Prostatakrebs vermeiden. Das berichtet ein internationales Forschungskonsortium im Fachmagazin Lancet Oncology (2026, DOI: 10.1016/S1470-2045(26)00120-8).
Bei dem Verfahren handelt es sich um ein [68-Ga]Ga-PSMA-11-PET-CT. Dabei wird ein radioaktiv markierter Tracer Gallium-68-PSMA-11verwendet. „PSMA“ steht für Prostata-spezifisches Membranantigen, ein Zielmolekül, das auf Prostatakarzinomzellen häufig verstärkt exprimiert wird. Nach Injektion des Tracers können PSMA-exprimierende Gewebe mittels PET sichtbar gemacht und mit der CT anatomisch zugeordnet werden.
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