Politik

Städte- und Gemeindebund warnt vor Landärztemangel

  • Freitag, 3. Januar 2014

Hannover – Spezielle Anreize für Landärzte fordert der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund (NSGB). „In manchen, vor allem ländlich geprägten Regionen sind die aktuellen Entwicklungen gerade im Bereich der hausärztlichen Versorgung sehr besorgniserregend”, teilte NSGB-Sprecher Thorsten Bullerdiek am Freitag mit. Wenn ein Hausarzt seine Praxis aus Altersgründen schließe, sei es zum Teil sehr schwer, einen Nachfolger zu finden.

„Wir brauchen ein klares positives Signal an die Ärzteschaft, die sich in den schwach versorgten ländlichen Gebieten niederlassen möchte.” Dazu gehörten entsprechende Förderprogramme für Landärzte.

Um eine medizinische Unterversorgung in den ländlichen Gebieten zu vermeiden, brauche es neue Konzepte. Bullerdiek forderte die Verantwortlichen im Gesundheits­wesen auf, zu handeln. Vorrangig in der Pflicht sei dabei die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen, die nach den gesetzlichen Bestimmungen die ambulante ärztliche Versorgung aller Versicherten sicherstellen müsse.

dpa

Diskutieren Sie mit:

Diskutieren Sie mit

Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.

Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.

Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Artikel.

Newsletter-Anmeldung

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes.

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterherzurennen: Newsletter Tagesaktuelle Nachrichten

Zur Anmeldung