Typ-2-Diabetes: Fettleber geht mit Glukagonresistenz einher

Düsseldorf – Menschen mit Typ-2-Diabetes haben nicht nur eine Insulinresistenz, die erklärt, warum die Glukosewerte nach den Mahlzeiten trotz vermehrter Insulinproduktion erhöht sind. Neue Studienergebnisse des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) zeigen, dass auch die Glukagonspiegel nach einer Glukosebelastung ansteigen (Diabetes Care 2026; DOI: 10.2337/dc25-3077). Glukagon könnte auch an der Pathogenese der Fettlebererkrankung MASLD beteiligt sein, die häufig den Typ-2-Diabetes begleitet.
Glukagon ist der Gegenspieler von Insulin. Insulin sorgt dafür, dass die mit der Nahrung aufgenommene Glukose rasch auf die Zellen verteilt und die Glykogenspeicher in Muskulatur und Leber gefüllt werden. Glukagon stellt dagegen sicher, dass die Leber später Glukose wieder ins Blut abgibt, damit vor der nächsten Mahlzeit kein Mangel besteht.
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