Verschreibungen von Psychopharmaka im Rentenalter potenziell problematisch

New Haven – Viele ältere Menschen erhalten potenziell unangemessene Medikamente, die auf das Zentralnervensystem (ZNS) wirken. Obwohl in Richtlinien seit Dekaden zur Vorsicht gemahnt wird, lag in einer US-amerikanischen Studie auch 2021 noch bei 70,4 % der Rentner, denen solche ZNS-wirksame Medikamente verschrieben wurden, keine klinische Indikation zugrunde. Besonders häufig betroffen waren Personen mit kognitiven Einschränkungen (JAMA 2026; DOI: 10.1001/jama.2025.23697).
Gerade bei Älteren können ZNS-aktive Arzneimittel die Risiken für Delirium, Stürze oder Klinikeinweisungen erhöhen. Entsprechend hat die US-amerikanische Gesellschaft für Geriatrie einige davon auf die Beers-Liste der potenziell inadäquaten Medikamente ab 65 Jahren gesetzt.
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