Vitamin-C-Supplementation könnte Prognose bei myeloiden Neoplasien in frühen Stadien verbessern

Kopenhagen – Eine orale Vitamin-C-Supplementation könnte Patientinnen und Patienten mit myeloiden Blutkrebserkrankungen in frühen Stadien von Nutzen sein. In einer Phase-2-Studie veränderten sich durch die Einnahme inflammatorische Zytokinmuster, außerdem wurde das Gesamtüberleben gegenüber Placebo verlängert (Cancer 2026; DOI: 10.1002/cncr.70549). Die hypothesengenerierenden Ergebnisse rechtfertigen die Initiierung einer Phase-3-Studie.
Vitamin C ist an der Aktivitätssteigerung zellulärer Proteine, sogenannter TET‑Enzyme, beteiligt. Diese steuern über epigenetische Prozesse, welche Gene aktiviert oder abgeschaltet werden. Eine verringerte Funktion der TET‑Enzyme ist ein häufiger Treiber bestimmter Formen von Blutkrebs.
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