Ärzteschaft

Weigeldt will Hausarztzentrierte Versorgung weiter vorantreiben

  • Mittwoch, 23. September 2015

Berlin / Köln – Laut Deutschem Hausärzteverband (HÄV) tragen strukturierte Behandlungsabläufe maßgeblich zur hochwertigen medizinischen Versorgung in Deutschland bei. Vor diesem Hintergrund kritisierte DHÄV-Bundesvorsitzender Ulrich Weigeldt die „oft vollkommen unkoordinierten“ Behandlungen im Rahmen der kollektivvertraglichen Versorgung und plädierte für einen gezielten Ausbau der Hausarztzentrierten Versorgung (HzV).

„Ein Primärarztsystem, bei dem der Hausarzt erste Anlaufstelle für sämtliche medizinischen Probleme ist, bleibt die beste Lösung für die Patienten", betonte der Verbandschef im Vorfeld des morgen beginnenden 37. Deutschen Hausärztetages in Berlin. Es erleichtere die Orientierung in einem  zunehmend komplexen Gesundheits­wesen und schaffe zugleich die Basis für strukturierte Behandlungen.

Das HzV-Konzept stärkt die Hausarztpraxis als zentralen Ort der Versorgung. Laut HÄV können so unnötige Doppeluntersuchungen sowie überflüssige Facharztbesuche und Krankenhausaufenthalte vermieden werden. Aktuell nehmen knapp vier Millionen Patienten und circa 17.000 Hausärzte an entsprechenden Verträgen teil.

hil

Diskutieren Sie mit:

Diskutieren Sie mit

Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.

Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.

Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Artikel.

Newsletter-Anmeldung

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes.

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterherzurennen: Newsletter Tagesaktuelle Nachrichten

Zur Anmeldung