Wie das Darmmikrobiom die Entwicklung einer Multiplen Sklerose fördert

Tokio – Bisher ist unklar, was bei der Multiplen Sklerose (MS) die Autoimmunreaktion triggert, die zum Untergang von Neuronen im zentralen Nervensystem führt. Mit neuen Beobachtungen an Betroffenen und Experimenten an Mäusen (Science Immunology 2026; DOI: 10.1126/sciimmunol.aec1627) verdichten sich die Hinweise, dass eine Abwehrreaktion auf das Darmmikrobium der Auslöser der Autoimmunreaktion ist.
Das Immunsystem ist im Darm für die Kontrolle der dort vorhandenen zahlreichen Mikroorganismen zuständig, die eine potentielle Gefahr darstellen. Eine zentrale Rolle haben dabei T-Helferzellen (TH), die beim Kontakt mit den Antigenen der Bakterien oder Viren zu TH17-Zellen differenzieren.
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