Wie das Epstein-Barr-Virus eine Multiple Sklerose triggert

Stockholm – Die Multiple Sklerose (MS) ist vermutlich Folge einer molekularen Mimikry, bei der das Immunsystem auf das Epstein-Barr-Virus (EBV) zielt, versehentlich aber auch Hirnzellen angreift und damit eine chronische Autoimmunreaktion auslöst. Beteiligt sind nach einer Studie in Cell (2026; DOI: 10.1016/j.cell.2025.12.032) nicht nur Antikörper-produzierende B-Zellen, sondern auch CD4-Zellen der zellulären Immunabwehr.
An einer MS erkranken nur Menschen, die sich zuvor mit EBV infiziert haben. Von den 95 % aller Menschen, die sich zumeist im Jugendalter infizieren, erkranken jedoch die wenigsten an einer MS. Eine Infektion mit EBV allein reicht deshalb nicht aus, um die Autoimmunerkrankung auszulösen.
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