Wie Schlaf das Gedächtnis fördert

Tübingen – Die Großhirnrinde kann durch wiederholtes Üben schon innerhalb kurzer Zeit neue Gedächtnisspuren aufbauen. Allerdings sind diese nur dann allein für das Erinnern ausreichend, wenn auf das Lernen eine Schlafphase folgt – anderenfalls muss das Gehirn zur dauerhaften Speicherung der neuen Gedächtnisinhalte zusätzlich auf den Hippocampus zurückgreifen. Das berichten Tübinger Neurowissenschaftler im Fachjournal Science Advances (2019; doi: 10.1126/sciadv.aav1695).
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