Zahl der Belegärzte nimmt weiter ab

Berlin – Die belegärztliche Versorgung nimmt bundesweit ab. Dies geht aus einer aktuell veröffentlichten Studie hervor, die das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) bei der Hochschule Niederrhein in Auftrag gegeben hat.
Demnach ist der Anteil der belegärztlichen Versorgung im Verhältnis zu den Behandlungen in den Hauptabteilungen der Krankenhäuser deutschlandweit von 3,9 Prozent (2012) auf 2,8 Prozent (2016) zurückgegangen. Auch die Zahl der Belegärzte ist rückläufig. Im Jahr 2012 waren noch 5.628 Ärzte belegärztlich tätig, 2016 nur noch 4.906.
Der Untersuchung zufolge zeigt sich der abnehmende Trend der belegärztlichen Behandlungsraten trotz regionaler Unterschiede in ganz Deutschland. Dabei sind die Bundesländer, die 2012 noch vergleichsweise hohe Behandlungsraten aufwiesen, besonders betroffen. Dazu gehören unter anderem Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Schleswig-Holstein.
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