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Zahl von Hitzetoten etwas niedriger als bislang angenommen

  • Donnerstag, 17. September 2026
/studio v-zwoelf, stock.adobe.com
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Berlin – Die Zahl der Hitzetoten in diesem Sommer ist offenbar etwas niedriger als bislang angenommen. Bis zum 6. September 2026 berechnete das Robert-Koch-Institut (RKI) rückwirkend 16.000 hitzebedingte Todesfälle, wie aus dem heute veröffentlichten wöchentlichen RKI-Bericht hervorgeht. Damit korrigierte das RKI die Zahl um 300 Fälle nach unten.

Der Rückgang liege vor allem an einer Neubewertung der zweiten Hitzewelle von Ende Juli bis Mitte August, sagte eine Sprecherin. Die Daten würden fortlaufend aktualisiert und das Modell neu berechnet. Die besonders hohe Zahl von 9.600 Hitzetoten allein in der letzten Juniwoche, als mancherorts Temperaturen von mehr als 41 Grad Celsius gemessen worden waren, sei aber seit Wochen konstant.

Mit 16.000 Hitzetoten bleibt 2026 weiterhin ein Rekordjahr, was hitzebedingte Sterbefälle angeht. Die bislang höchste Zahl an Hitzetoten wurde 2018 mit geschätzt 8.900 Fällen registriert.

Das Ausmaß hitzebedingter Sterbefälle wird mit Hilfe statistischer Methoden durch den Vergleich der Zahl von Sterbefällen in Sommerwochen mit und ohne Hitze modelliert. Das ist notwendig, weil Hitze allein selten unmittelbar zum Tod führt und daher auf Totenscheinen nicht als Todesursache angegeben werden kann.

afp

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