182 geriatrische Betten mehr für Berlin
Berlin – Die Berliner Krankenhäuser werden 182 zusätzliche geriatrische Betten einrichten. Gleichzeitig werden rund 200 Betten, vor allem in der Chirurgie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde sowie der Augenheilkunde aus der Krankenhausversorgung herausgenommen, da mittlerweile Praxen viele Leistungen aus diesem Bereich übernommen hätten. Das hat der Berliner Senat heute entschieden.
Die Entscheidung fiel aufgrund einer Überprüfung der Versorgungssituation in Berlin, die der Senat im vergangenen September beschlossen hatte. Die betroffenen Krankenhäuser, Krankenkassen und die Berliner Krankenhausgesellschaft haben sich laut dem Senat an dieser Überprüfung beteiligt.
„Mit der jetzt erfolgten Anpassung sind nahezu unverändert 20.550 Betten in den 57 Berliner Plankrankenhäusern als notwendig für die stationäre Versorgung in den Krankenhausplan aufgenommen worden“, sagte Berlins Gesundheitssenator Mario Czaja. Bei den zusätzlichen Geriatriebetten werde die Stadt bisher geringer versorgte Regionen Berlins stärker berücksichtigen, insbesondere im Osten und Südosten. Außerdem müssten die Kliniken Qualitätskriterien einhalten, vor allem den Facharztstandard.
„Wir wollen mit unserer Krankenhausplanung auch zukünftig verhindern, dass sich Krankenhausträger aus wirtschaftlichen Gründen auf lukrative Teilbereiche der Versorgung beschränken“, sagte Czaja.
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