Ärzteschaft

Ärzte und Ministerium in Gesprächen über fachärztliche Vergütung

  • Donnerstag, 15. Februar 2024
/NIKCOA, stock.adobe.com
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Berlin – Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands (Spifa) sind in Gesprächen über die Entbudgetierung der fachärztlichen Leistungen. Das gab der Spifa heute bekannt.

Bereits im Anschluss an den ambulanten Krisengipfel hatte der Spifa deutlich gemacht, dass die Entbudgetie­rung hausärztli­cher Leistungen aus seiner Sicht nicht ausreichen ist.

Diese hatte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) mehrfach angekündigt. Sie befindet sich derzeit im parlamentarischen Verfahren. Den Fachärzten hatte der Minister versprochen, mit ihnen zu sprechen. Das hat er nun offenbar eingelöst.

„Wir haben unsere Vorschläge in einem sehr guten und konstruktiven Gespräch mit dem Minister ausführlich vor­gestellt und diskutiert sowie auf Arbeitsebene im Bundesministerium für Gesundheit weiterbearbeitet“, sagte Dirk Heinrich, Vorstandsvorsitzender des Spifa, heute per Mitteilung.

Heinrich bezeichnete den Dialog mit dem BMG als „intensiv und konstruktiv“. Der Minister habe zugesagt, dass zeitnah eine positive Veränderung der fachärztlichen Vergütungsstruktur erfolgen solle, insbesondere auch zur Verbesse­rung der Terminlage in den Facharztpraxen. „Dies stimmt uns hoffnungsvoll und so setzen wir den Dialog mit dem Minister und seinem Stab fort.“

may

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