Ärzteschaft

Ärzte verlangen „Krisenspritze“ nach Krankenhausvorbild

  • Montag, 7. November 2022
/rella images, stock.adobe.com
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Hamburg – Die Vertragsärzte in Hamburg haben angesichts hoher Kostenbelastung eine „Krisenspritze“ nach dem Vorbild des angekündigten Hilfspakets für Krankenhäuser gefordert.

„Aufgrund explodierender Energiepreise und einer historisch hohen Inflation steigt der Kostendruck in vielen Praxen extrem an“, sagte der Vorsitzende der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Ham­burg, Dirk Heinrich.

Man fordere daher eine Energiekostenentlastung, einen Infla­tionsausgleich und die volle Auszahlung der Honorare. Inflation und steigende Energiekosten beträfen die Praxen der Niedergelassenen im selben Maße wie die Krankenhäuser, argumentiert die KVH.

Dennoch ignoriere das Bundesgesundheitsministerium die Sorgen der Vertragsärzte und Vertragspsycho­thera­peuten.

„Während Bundesgesundheitsminister Lauterbach eine Acht-Milliarden-Euro-Unterstützung für Krankenhäuser aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds ankündigt, werden die Praxen im Beschlussvorschlag des Bundes­kanzleramts zur wirtschaftlichen Abfederung der gegenwärtigen Belastungen mit keinem Wort erwähnt.“

dpa

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