Vermischtes

Apobank profitiert von der Zinswende

  • Mittwoch, 30. August 2023
Apobank Deutsche Apotheker- und Ärztebank
/picture alliance, imageBROKER, Schoening Berlin

Düsseldorf – Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) hat ein positives Fazit des ersten Halbjahres 2023 gezogen. Dabei profitierte die Bank insbesondere von der Zinswende in den vergangenen Monaten.

Das Teilbetriebsergebnis vor Risikovorsorge verdoppelte sich nahezu auf 211,9 Millionen Euro – im ersten Halbjahr 2022 hatte es bei 106,8 Millionen Euro gelegen.

Die Bank war daher nach eigenen Angaben in der Lage, „in erfreulichem Umfang“ Rücklagen und Reserven zu bilden. Der Überschuss der ersten sechs Monate des Jahres liegt bei 33,0 Millionen Euro (erstes Halbjahr 2022: 32,8 Millionen Euro).

Bei Immobilienkrediten fiel das Darlehensvolumen dagegen aufgrund einer marktweit gesunkenen Nachfrage nach Immobilienkrediten von 18,3 Milliarden Euro auf 17,7 Milliarden Euro.

In dem für die Bank wichtigen Segment der Praxis- und Apothekenfinanzierungen konnte sie ihren Kreditbe­stand aber von 8,2 auf 8,5 Milliarden Euro steigern. Insgesamt ging der Bestand an Kundenkrediten leicht auf 36,2 Milliarden Euro zurück. Die Apobank zählte zudem zur Jahresmitte erstmal über 500.000 Kundinnen und Kunden.

„Das Geschäftsergebnis im ersten Halbjahr 2023 war gut. Diesen günstigen Rückenwind nutzen wir für unsere Investitionen in die Optimierung unserer Prozesse und IT-Anwendungen“, sagte der Vorstandsvorsitzender der Apobank, Matthias Schellenberg.

Die Apobank arbeitet an der Umsetzung eines „Agenda 2025“ genannten Programms. Dieses umfasst Maß­nahmen zur Stärkung des Vertriebs, zur Optimierung von Produkten und Prozessen und zur Erhöhung der Rentabilität der Bank.

Für das zweite Halbjahr 2023 rechnet die Bank mit einer weiter positiven Entwicklung der Ertragslage. „Zum Jahresende erwarten wir einen Jahresüberschuss auf Vorjahresniveau bei einem stark gestiegenen operativen Ergebnis.

Damit wäre die Apobank in der Lage, ihren Mitgliedern eine angemessene Dividende auszuzahlen und gleich­zeitig die Rücklagen und Reserven und damit ihre Kapitalbasis deutlich zu stärken“, sagte Christian Wiermann, designierter Finanzvorstand der Apobank.

hil

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