Baden-Württemberg investiert Millionen Euro in Krankenhäuser

Stuttgart – Die grün-schwarze Landesregierung hat die finanziellen Mittel für Krankenhäuser erhöht. Im Jahreskrankenhausbauprogramm 2020 von Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) sind Investitionen von 248 Millionen Euro vorgesehen, heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums nach einer Kabinettssitzung vorgestern.
Insgesamt werde das Land in diesem Jahr über 451 Millionen Euro in die Krankenhäuser in Baden-Württemberg investieren, hieß es, da auch aus früheren Jahreskrankenhausbauprogrammen Mittel verwendet werden. Hinzu kommen noch zusätzliche Mittel in Höhe von 60 Millionen Euro, die das Land als Co-Finanzierung des neu aufgelegten Krankenhausstrukturfonds des Bundes zur Verfügung stellt, so die Mitteilung weiter.
„Wie wichtig eine gut funktionierende stationäre Versorgung ist, wissen wir gerade in der derzeitigen sehr angespannten Situation rund um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus COVID-19 sehr zu schätzen. Damit die Krankenhäuser diese Funktionalität weiter aufrechterhalten können, sind Investitionen fortlaufend notwendig. Wir unterstützen die Krankenhäuser im Land nach Kräften“, so Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne).
Das Programm 2019 hatte ein Volumen von 222,7 Millionen Euro, 2018 waren es 235,1 Millionen.
Mit dem Programm von 248 Millionen Euro sollen 19 neue Baumaßnahmen und zwei bestehende Planungsraten finanziert werden. Die Gelder werden in Häuser im ganzen Land vergeben, hieß es weiter.
Laut Ministerium profitieren davon Krankenhäuser in Albstadt, Böblingen-Sindelfingen, Calw, Crailsheim, Freiburg, Heidenheim, Heilbronn, Karlsbad-Langensteinbach, Karlsruhe, Ludwigsburg, Maulbronn, Nürtingen, Pforzheim, Bad Rappenau, Schwetzingen, Singen und Stuttgart.
Im Haushaltsplan 2020/2021 stehen insgesamt über eine Milliarde Euro für Krankenhausinvestitionen in Baden-Württemberg bereit. Ergänzt um die Mittel aus dem Gesundheitsfonds werden die Krankenhäuser im Land in den Jahren 2020 und 2021 mit rund 1,146 Milliarden Euro massiv unterstützt, berichtet das Ministerium.
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