Brandenburgs Ministerpräsident ruft Bürger zu Blutspenden auf

Potsdam – In einem eindringlichen Appell hat Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) die Bürger zu Blutspenden aufgerufen. „Mit einer einzigen Spende kann bis zu drei Schwerkranken und Verletzten geholfen werden“, sagte Woidke bei einer Ehrung für langjährige Blutspender in Potsdam.
Dabei sei der Aufwand für einen Spender relativ gering, betonte Woidke, der eigenen Angaben zufolge selbst regelmäßig Blut spendet. „Umso unverständlicher, dass nur drei Prozent aller Deutschen regelmäßig Blut spenden, obwohl aus medizinischer Sicht etwa 33 Prozent dazu geeignet wären.“
Woidke zeichnete in der Potsdamer Schinkelhalle rund 150 Bürger aus, die bereits mehr als 100-mal Blut gespendet haben. Die zunehmende Zahl älterer Menschen bedeutete, dass es auf Dauer immer weniger Spender bei gleichzeitig steigendem Bedarf an Konserven gebe, mahnte Woidke. Daher sei es wichtig, dass sich vor allem mehr junge Menschen als Blutspender engagierten.
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