Bremer Klinikverbund will 500 Stellen abbauen

Bremen – Um eine drohende Insolvenz abzuwenden, plant der Bremer Klinikverbund Gesundheit Nord (Geno) den Abbau von 500 Stellen. Zudem sollen sich Krankenhäuser auf Fachgebiete spezialisieren.
Das Sanierungskonzept sieht vor, dass das Klinikum Bremen-Ost zu einem Zentrum für psychische Gesundheit entwickelt wird und das Klinikum Links der Weser ein ambulantes Leistungsspektrum inklusive eines ambulanten OP-Zentrums anbietet, teilte eine Geno-Sprecherin mit.
Das Konzept war am vergangenen Freitag dem Aufsichtsrat vorgelegt worden. Die Sanierung sei notwendig geworden, weil in diesem Jahr insbesondere durch Kostensteigerungen und rasanter Ambulantisierung eine Ergebnislücke entstanden sei. Der Koalitionsausschuss von SPD, Grünen und Linken befasse sich am Samstag mit dem Konzept und unterstützt den Plan, wie die Linken mitteilten.
Der Ausschuss beauftragte die Gesundheitssenatorin, einen Vorschlag zu unterbreiten, wie die Sanierung finanziert werden soll. Morgen soll sich der Senat der Hansestadt mit dem Thema befassen. Zuvor hatte der Weser Kurier berichtet.
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