Bund: Boosterimpfungen für Kinder und Jugendliche möglich

Berlin – Der Bund hat für mehr Klarheit bei Boosterimpfungen für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren gesorgt.
Diese hätten „unabhängig von den Empfehlungen“ der Ständigen Impfkommission (STIKO) grundsätzlich einen Anspruch auf Auffrischimpfungen, heißt es in einem Schreiben, das Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) unter anderem an die Bundesländer geschickt hat.
Für sie komme dabei der Biontech-Impfstoff infrage. Moderna soll demnach erst ab 30 Jahren verabreicht werden.
Im Falle von Impfschäden bei Kindern und Jugendlichen garantiere der Bund einen Versorgungsanspruch, sofern ein für diese Personengruppe zugelassener mRNA-Impfstoff wie etwa Biontech verwendet werde.
Die Berliner Gesundheitssenatorin, Ulrike Gote (Grüne), kündigte daraufhin an, dass in der Hauptstadt seit (gestern auch für 12- bis 18-Jährige bereits drei Monate nach der letzten Impfung eine Auffrischimpfung möglich sein soll.
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