Chronisches Nierenversagen: Neue Referenztabelle ermöglicht genaue Risikoabschätzung

Stockholm – Die geschätzte glomeruläre Filtrationsrate (eGFR) nimmt auch bei gesunden Menschen mit zunehmendem Alter ab, ohne dass dadurch notwendigerweise das Risiko für ein chronisches Nierenversagen steigt. Schwedische Nephrologen stellen in Kidney International (2026; DOI: 10.1016/j.kint.2025.11.009) eGFR-Referenztabellen für Frauen und Männer vor, die eine genauere Risikoabschätzung ermöglichen.
Die eGFR wird seit Anfang der 2000er Jahre regelmäßig in Laborbefunden angegeben. Ein Abfall unter 60 ml/min/1,73 m2 gilt auch bei Personen ohne Vorerkrankungen als Hinweis für eine chronische Funktionsstörung der Nieren, die weitere Untersuchungen, etwa die Bestimmung der Albuminurie auslösen sollte. Es ist allerdings seit längerem bekannt, dass dieser Schwellenwert ein ungenauer Marker ist.
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