Hochschulen

Ebola: US-Patient gesund aus Uniklinik Frankfurt entlassen

  • Dienstag, 28. Juli 2026
/picture alliance, Presse- und Wirtschaftsdienst, Bernd Kammerer
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Frankfurt am Main – Rund zwei Wochen nach Einlieferung ist der mit dem Bundibugyo-Virus infizierte US-Patient, der auf der Sonderisolierstation der Universitätsmedizin Frankfurt gelegen hatte, entlassen worden.

Der Patient habe sich von der Erkrankung vollständig erholt und sei bei Entlassung symptomfrei gewesen, teilte die Uniklinik heute mit. Der US-Amerikaner war am 13. Juli eingeliefert worden.

Bevor die infizierte Person in der Universitätsmedizin Frankfurt aufgenommen wurde, hatten im Vorfeld umfangreiche Koordinierungen mit den zuständigen Behörden und Gesundheitseinrichtungen stattgefunden.

„Die Person wurde mit einer schweren Ebolaerkrankung in die Sonderisolierstation gebracht. Ihr Zustand besserte sich stetig. Aktuell zeigt sie keine Symptome mehr und ist in gutem Zustand“, sagte Timo Wolf, Leiter der Sonderisolierstation.

Angefangen mit dem Flug über den Transport vom Frankfurter Flughafen bis zur Sonderisolierstation der Universitätsmedizin Frankfurt hätten alle Räder reibungslos ineinandergegriffen. „Die hochspezialisierte Infrastruktur für Isolationsbehandlungen in Deutschland hat sich auch in diesem Fall bewährt“, so Wolf.

Die Sonderisolierstation in ihrer heutigen, modernen Form besteht an der Universitätsmedizin Frankfurt seit 2002. Dort wurden unter anderem bereits ein Ebola-Patient und zwei mit dem Lassavirus infizierte Patienten erfolgreich behandelt.

Die Universitätsmedizin Frankfurt ist eins von bundesweit sieben Behandlungszentren mit einer Sonderisolierstation. Sie sind so über das Bundesgebiet verteilt, dass sie von überall in Deutschland innerhalb kürzester Zeit erreichbar sind.

Bereits vor wenigen Wochen war ein US-Bürger in der Charité Berlin versorgt worden. Auch er hatte sich mit dem Bundibugyo-Virus angesteckt.

may/EB

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