Politik

Frauen und ärztlicher Sachverstand im Gemeinsamen Bundesausschuss angemahnt

  • Freitag, 30. Juni 2017
/dpa

Berlin – Der Gesundheitsausschuss des Bundestages hat am Mittwoch einstimmig die Ernennung des ehemaligen AOK-Managers Uwe Deh und des FDP-Politikers Lars Lindemann als unparteiische Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) abgelehnt. Nun werden Rufe nach Frauen und ärztlichem Sachverstand laut.

„Die Chance für eine stärkere Beteiligung von Frauen und die Einbeziehung von ärztlichem Sachverstand ist nun neu eröffnet“, erklärten heute der Deutsche Ärztinnenbund (DÄB) und der Deutsche Juristinnenbund (djb) gemeinsam. Sie riefen die Trägerorganisationen des G-BA – Kassenärztliche und -zahnärztliche Bundesvereinigung, GKV-Spitzenverband und Deutsche Krankenhausgesellschaft dazu auf,  – „diese Chance der Nachbesserung in den nächsten sechs Wochen nutzen“.

DÄB und djb betonten, der G-BA stelle für die medizinische Versorgung in Deutschland ein eminent wichtiges und hoch angesehenes Gremium dar. Es sei „essenziell, dass der G-BA ausgewogen, geschlechtergerecht und plural auch in der Führungsebene besetzt wird“, erklärten djb-Präsidentin Ramona Pisal und DÄB-Präsidentin Christiane Groß.

may/EB

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