Funktionelle hypothalamische Amenorrhö: Östrogene wirken nur als Pflaster

London – Der Verlust an Knochenmasse lässt sich bei Frauen, die infolge von Sport, Stress oder Gewichtsabnahme unter einer funktionellen hypothalamischen Amenorrhö leiden, durch eine transdermale Östrogenbehandlung korrigieren. Dies zeigen die Ergebnisse einer Netzwerk-Metaanalyse im Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism (2026; DOI: 10.1210/clinem/dgag005). Eine orale Einnahme der Hormone blieb dagegen häufig wirkungslos.
Bei Patientinnen mit Anorexia nervosa, aber auch bei Leistungssportlerinnen und nach psychischen Traumata kann bei Frauen die Regelblutung ausbleiben. Es handelt sich um eine physiologische Reaktion auf der Ebene des Hypothalamus mit dem Ziel, untergeordnete Organsysteme auf „Sparflamme“ zu setzen, um die Auswirkungen der negativen Energiebilanz zu begrenzen.
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