Vermischtes

GKV-Arzneimittelausgaben um 4,6 Prozent gestiegen

  • Donnerstag, 12. März 2026
/nmann77, stock.adobe.com

Frankfurt am Main – Der Pharmamarkt – und damit auch die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) – sind im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Das zeigt eine neue Auswertung des Statistikdienstleisters IQViA.

Danach wurden im Jahr 2025 im Klinik- und Apothekensegment rund 100,7 Milliarden Zähleinheiten wie Kapseln, Portionsbeutel und anderes im Wert von 67,9 Milliarden Euro abgegeben. Davon beliefen sich die Ausgaben der GKV im Jahr 2025 auf 59,3 Milliarden Euro. Dieser Wert liegt um 4,6 Prozent über dem Wert des Jahres 2024. 

Innerhalb der zehn umsatzstärksten Arzneimittelgruppen im GKV-Markt des Jahres 2025 legte die Gruppe der GLP-1 Agonisten/ Antidiabetika am stärksten zu, nämlich um plus 56 Prozent nach Umsatz und plus 24,2 Prozent nach Absatz. Zweistellige Zuwächse nach Wert gab es zudem bei den SGL2-Hemmern und den zielgerichteten Krebstherapeutika.

Der Apothekenmarkt verbuchte 2025 ein Umsatzwachstum von knappen sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dies entspricht einem Wert von rund 58,4 Milliarden Euro. Davon entfielen rund 51,7 Milliarden Euro auf rezeptpflichtige Präparate und und rund 6,6 Milliarden Euro auf rezeptfreie.

2025 wurden laut der Analyse 868,2 Millionen Packungen rezeptfreie Arzneimittel aus Apotheken und über den Versandhandel abgegeben, was einem Absatzminus von 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Dieses Minus mussten laut der Auswertung die Apotheken verkraften: Der Versandhandel mit rezeptfreien Präparaten wuchs um 3,3 Prozent auf 255 Millionen Packungen. Nach Umsatz entsprach dies einem Plus von 6,3 Prozent auf rund 3,4 Milliarden Euro.

hil

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