Hochverarbeitete Lebensmittel verführen zu gesteigerter Kalorienzufuhr

Bristol – Aus Vollwertkost, das heißt aus unverarbeiteten Lebensmitteln, wählen Versuchspersonen zu einem größeren Anteil Komponenten mit niedriger Energiedichte, als wenn hochverarbeitete Lebensmittel (Ultra-Processed Foods, UPFs) auf dem Teller liegen. Das Verhältnis der Nahrungsenergieanteile aus Kohlehydraten beziehungsweise Fetten ist bei den aus UPFs bevorzugt gewählten Komponenten ausgeglichener als bei den aus Vollwertkost ausgewählten.
Das heißt, wer UPF auf dem Teller hat, neigt dazu, Nahrungsenergie zu ähnlich großen Anteilen aus Fetten und Kohlehydraten zu beziehen. Aus einer Vollwert-Mahlzeit werden dagegen häufiger Lebensmittel ausgewählt, die im Verhältnis zu ihrem Fettanteil wenig Kohlehydrate enthalten oder umgekehrt. Das zeigte die Post-hoc-Analyse einer randomisierten kontrollierten Studie (The American Journal of Clinical Nutrition 2025; DOI: 10.1016/j.ajcnut.2025.101183).
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