Vermischtes

Impfdynamik muss laut Handwerkspräsident wieder zunehmen

  • Montag, 2. August 2021
/Pormezz, stock.adobe.com
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Berlin – Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer hat mehr Anstrengungen beim Impfen gefordert. Zudem sagte er der Deutschen Presse-Agentur, wer das Impfangebot nicht annehme, müsse damit rech­nen, dass Tests künftig selbst zu bezahlen seien.

„Im Interesse der Betriebe und ihrer Beschäftigten müssen wir dafür sorgen, dass die Impfdynamik wieder zunimmt, und zwar nicht über eine gesetzliche Impfpflicht, wohl aber über noch einfacher zu­gängliche Impfmöglichkeiten“, sagte der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks.

„Wir müssen es den Menschen leicht machen und am besten überall dort impfen, wo sie sind: vor den Stadien, auf der Domplatte in Köln oder am Alex in Berlin, in den sozialen Brennpunkten.“

Wollseifer sagte weiter: „Beim Impfen müssen wir wieder deutlich zulegen, denn es bleibt dabei: viel hilft viel. Je umfassender wir impfen, umso schneller können unsere Betriebe wieder zu einer normalen Geschäftstätigkeit zurückkehren, desto zügiger können Wirtschaft und Konjunktur an Fahrt aufnehmen.“

Es sei sehr gut, wenn in Kürze alle ein Impfangebot hätten und möglichst viele, hoffentlich sehr viele, davon Gebrauch machten.

„Wenn aber das Angebot da ist und jede und jeder für sich entscheiden kann, ob es angenommen wird, warum sollen unsere Betriebe dann noch das Testen für diejenigen zahlen, die sich nicht impfen lassen wollen – ausgenommen natürlich diejenigen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können? Wer das Impfangebot nicht annimmt, tut das dann aus freien Stücken und sollte oder muss damit rechnen, dass etwa die Tests künftig selbst zu bezahlen sind.“

dpa

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