Ärzteschaft

Kassenärztliche Bundesvereinigung: Hofmeister stünde als Vorstand bereit

  • Freitag, 3. Februar 2017

Berlin/Hamburg – Am 3. März will die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Bun­desvereinigung (KBV) die Vorstände für die nächste Legislaturperiode neu wählen. Be­kannt war bislang, dass der bisherige Vorstandsvorsitzende Andreas Gassen erneut kandidieren will. Er wäre für die fachärztlichen Belange in der KBV zuständig. Für die hausärztlichen Angelegenheiten gab es bislang keine offizielle Bewerbung.

Nun hat der 51-jährige Allgemeinmediziner Stephan Hofmeister, stellvertretender Vor­standsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Hamburg, unter gewissen Voraussetzungen wie einem kollegialen Team sein Interesse auf den Posten bekundet. Das hat die KV auf Anfrage des Deutschen Ärzteblattes bestätigt.

Gassen sagte, er könne sich eine Zusammenarbeit mit Hofmeister gut vorstellen. Im zu­künftigen dreiköpfigen KBV-Vorstand sei Teamorientierung sehr wichtig. Hofmeister sei teamfähig und unterstütze die KBV-Reformen, erklärte Gassen auf Anfrage.

Unklar ist, wer für den dritten Vorstandsposten antritt. Diesen neuen Posten hat der Ge­setzgeber mit dem GKV-Selbstverwaltungsstärkungsgesetz verpflichtend vorgesehen. Dem­nach wird für die KBV geregelt, dass ein Vorstandsmitglied eine in Bezug auf die Ver­sorgungsbereiche innerhalb der vertragsärztlichen Versorgung „neutrale Person“ sein muss.

Diese könne weder dem hausärztlichen Versorgungsbereich noch dem fach­ärztlichen Versorgungsbereich angehören. Dabei werde die Gruppe der Psycholo­gisch­en Psycho­therapeuten der fachärztlichen Versorgung zugerechnet. Es könne sich etwa um einen Juristen, Ökonomen oder auch einen Arzt handeln, so der Gesetzgeber in der Begrün­dung.

may

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