Koordinierungsstelle für Frauenhäuser startet
Potsdam – Von Gewalt betroffene Flüchtlingsfrauen und -kinder können sich vom 1. Juli an in Brandenburg an eine Koordinierungsstelle wenden. Sie müssten sicher sein können, dass sie im Notfall schnell, unkompliziert und umfassend Schutz und Hilfe erhalten, sagte Frauenministerin Diana Golze (Linke) gestern in Potsdam. Die Koordinierungsstelle soll die Frauenhäuser entlasten.
Im Vorjahr kamen rund 34.000 Flüchtlinge nach Brandenburg, etwa ein Drittel davon Frauen. Viele erlebten den Angaben zufolge in der Heimat oder auf der Flucht Gewalt und sind zum Teil traumatisiert. Inzwischen suchen immer mehr Flüchtlingsfrauen Schutz in Frauenhäusern. Daraus ergeben sich für die Einrichtungen ganz neue Herausforderungen.
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